Zweieinhalb Wochen (fast) Pause vom Radfahren im Kenepuru Sound. Am Ende der Schotterstraße, der nächste Laden oder sonstige Infrastruktur ca. 80km weg. Wir arbeiten hier in einer Lodge mit, schlafen in einem kleinen Holzanbau in Betten(!). Wenn die Sonne scheint, ist das Wasser türkisgrün. Die Gastgeberin bäckt häufig Zimtschnecken, ein generell unterschätztes Gebäck.
Die Tage sind so entspannt wie sonst nie. Morgens 3 Stunden Bäder und Küche putzen, Betten machen, Rasen mähen etc.
Nachmittags: schlafen wir. Oder lesen. Backen richtiges Brot, Pizza, Cookies.
Sind mit dem Kayak unterwegs. Gleiten (selbst empfunden "grazil", von außen beobachtet "plump") mit dem neusten Hobbygerät namens Stand-Up-Paddle-Board über riesige schwarze Rochen hinweg. Pflegen Ausrüstung. Und planen ganz viel.
Wir verstehen außerdem endlich den Unterschied zwischen Queen Size und King Size Betten. Und das Betten in Neuseeland in unglaublich vielen Lagen gemacht werden. Just for the record: Matratze, Heizdecke, Matratzenschoner, Spannbettlaken, (jetzt kommt der Körper), Sheet im Sinne von einem "Unterdeckenlaken" welches die Bettdecken schützt und über die bisherigen Schichten gefaltet und gesteckt wird. Dann eine Bettdecke mit Bettbezug. Dann eine zweite, größere Bettdecke mit Bettbezug. Und zwei Kissen.
Die ganze Geschichte schränkt die Bewegungsfreiheit etwas ein. Viele Menschen mögen das scheinbar, was daran sichtbar wird, dass beim Abziehen der benutzten Betten das Unterdeckenlaken sich oft noch im eingesteckten Zustand befindet. Schlafkulturunterschiede.
Disclaimer: Es hat auch manchmal geregnet.
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| auf dem Weg zum Kenepuru Sound |
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| Morgenaussicht von der Frühstücksterasse |
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| Der "Haus-Weka" (flügelloses Geflügel) |
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| Blick auf den Pelorus Sound |
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| frisch "geerntete" Green-Shell-Mussels |